Skip to content

Norwegen / Lofoten
Mai 2022

Durch die Telemark und die Fjorde,
entlang an der Helgelandsküste auf die LOFOTEN

Norwegen mit dem Camper – unsere Route bis zu den Lofoten

Norwegen gehört zu den eindrucksvollsten Reisezielen Europas. Kaum ein anderes Land verbindet so viele spektakuläre Landschaften auf einer einzigen Reise: tiefe Fjorde, mächtige Wasserfälle, Gletscher, dramatische Küstenstraßen und kleine Fischerdörfer zwischen steilen Bergen.

Unsere Reise führte uns mit dem Camper von Süddeutschland über Dänemark nach Norwegen und anschließend entlang der norwegischen Westküste bis hinauf zu den Lofoten. Unterwegs erlebten wir einige der bekanntesten Naturhighlights des Landes – vom Vøringsfossen über den Geirangerfjord bis zur Atlantikstraße.

Dieser Bericht folgt unserer Route Schritt für Schritt und zeigt die schönsten Stationen unserer Reise.

Unsere Route im Überblick

  • Deutschland → Dänemark → Fähre nach Norwegen
  • Telemark und Südnorwegen
  • Hardangerfjord und Vøringsfossen
  • Bergen
  • Gletscherregion Sogn og Fjordane
  • Geirangerfjord
  • Ålesund und Atlantikstraße
  • Trondheim
  • Helgelandsküste
  • Bodø und Fähre auf die Lofoten
  • Lofoten
  • Rückreise über Polarkreis, Trondheim und Lillehammer

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen
norwegen lofoten 2022 8220

Anreise nach Norwegen

Sandskaer Strandcamping – erster Stopp in Dänemark

Auf dem Weg nach Norwegen machten wir unseren ersten Halt kurz hinter der Grenze in Dänemark auf dem Sandskaer Strandcamping.

Der Campingplatz überzeugte sofort mit sehr sauberen Sanitäranlagen, einem kleinen Shop und einem ausgesprochen freundlichen Empfang. Besonders praktisch war die hervorragend ausgestattete Küche – dort gab es wirklich alles, was man sich vorstellen kann.

Die Umgebung des Campingplatzes ist eher ruhig und bietet kaum Restaurants oder Infrastruktur. Dafür gibt es viel Natur und einen großen Spielplatz für Kinder.

Hirtshals Camping – letzte Nacht vor der Fähre

Weiter ging es nach Hirtshals auf den Campingplatz direkt am Leuchtturm. Da relativ wenig los war, konnten wir den Sonnenaufgang direkt aus dem Bett beobachten.

Der kleine Ort Hirtshals ist nur wenige Minuten entfernt. Eigentlich wollten wir im Restaurant Normans essen, wurden dort aber leider nicht bedient. Also sind wir kurzerhand ein paar Meter weiter in eine kleine Pizzeria gegangen – eine gute Entscheidung mit sehr fairen Preisen und richtig leckerer Pizza.

Ein kleiner Tipp: In Dänemark und Norwegen kann man zwar fast überall mit Kreditkarte bezahlen, aber warme Duschen auf Campingplätzen kosten häufig noch Münzen. Ein paar Kronen sollte man also immer dabeihaben.

Fähre von Hirtshals nach Larvik

Nach einer relativ stürmischen Nacht machten wir uns früh auf zum Fähranleger. Die Fähre nach Larvik sollte um 12:45 Uhr ablegen.

Wir standen als Erste in der Reihe und beobachteten die anderen Fähren bei der Einfahrt in den Hafen. Der starke Wind machte meine Frau wegen ihrer Seekrankheit schon etwas nervös – leider nicht ganz zu Unrecht.

Das Einparken auf der Fähre ging schnell und wir gingen direkt ins vorher gebuchte Lunch-Restaurant. Das Buffet hatte ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und meine Frau schaffte sogar noch zwei Teller, bevor ihr etwas schlechter wurde.

Sie folgte dem Tipp einer Angestellten und ging in den hinteren Teil des Schiffes, wo es deutlich ruhiger war. Währenddessen schlug die Fähre vorne teilweise hart auf die Wellen. Das Wasser klatschte bis an die Fenster im achten Deck und viele Passagiere hatten Mühe, gerade zu laufen.

Nach etwa drei Stunden tauchte schließlich die norwegische Küste am Horizont auf – der Moment, in dem unsere Norwegenreise wirklich begann.

Erste Eindrücke von Norwegen

Akkerhaugen Gard

Unsere erste Nacht in Norwegen verbrachten wir auf Akkerhaugen Gard.

Akkerhaugen Gard

Der Hof gehört zum Nortrip-Programm und wird von einer Kirchengemeinde betrieben. Wir wurden dort unglaublich herzlich empfangen.

Am nächsten Morgen lud mich der Besitzer sogar zu einem kleinen Kaffee-Tasting mit seiner eigenen Röstmaschine ein – ein perfekter Start in unsere Norwegenreise.

Stabkirche von Heddal

Eigentlich wollten wir über die Hardangervidda fahren. Wegen Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt entschieden wir uns jedoch spontan für eine Route durch die Telemark.

Das hatte einen großen Vorteil: Wir konnten die berühmte Stabkirche von Heddal besuchen – die größte erhaltene Stabkirche Norwegens aus dem 13. Jahrhundert.

Durch die Berglandschaft nach Røldal

Haukelifjell

Die Weiterfahrt führte uns über das Haukelifjell, eine beeindruckende Gebirgsregion mit Seen, Schneefeldern und weiten Hochebenen.

Seim Camping

Seim Camping

In Røldal übernachteten wir auf dem Seim Campingplatz. Wir waren tatsächlich die einzigen Gäste auf dem Platz.

Im angeschlossenen Backhaus backt der Betreiber morgens frische Sauerteigbrötchen – ein fantastisches Frühstück mitten in der norwegischen Berglandschaft.

Wasserfälle im Hardangerfjord-Gebiet

Låtefossen

Der Låtefossen gehört zu den bekanntesten Wasserfällen Norwegens. Zwei Wasserfälle stürzen nebeneinander über eine Felswand und treffen sich unter einer historischen Steinbrücke.

Vøringsfossen

Mit rund 182 Metern Fallhöhe gehört der Vøringsfossen zu den spektakulärsten Wasserfällen Norwegens. Moderne Aussichtspunkte und eine spektakuläre Brücke ermöglichen beeindruckende Blicke in die Schlucht.

Bergen – das Tor zu den Fjorden

Die historische Hafenstadt Bergen gehört zu den schönsten Städten Norwegens. Besonders bekannt ist das Viertel Bryggen mit seinen bunten Holzhäusern aus der Zeit der Hanse.

Bratland Camping

Bratland Camping

Der Campingplatz liegt etwas außerhalb der Stadt und ist ein idealer Ausgangspunkt für einen Besuch von Bergen.

Gletscher und Fjorde

Bøyabreen

Unterwegs machten wir einen kurzen Abstecher zum Bøyabreen, einer Gletscherzunge des Jostedalsbreen – des größten Gletschers auf dem europäischen Festland.

Sande Camping in Loen

Sande Camping

Der Campingplatz liegt direkt am Loen-See und gehört zu den schönsten Übernachtungsplätzen unserer Reise.

Briksdalsbreen

Die Wanderung zum Briksdalsbreen führt etwa sieben Kilometer durch ein Tal mit Wasserfällen und Gletscherflüssen. Am Ende erreicht man eine beeindruckende Gletscherzunge des Jostedalsbreen.

Geirangerfjord – UNESCO Weltnaturerbe

Der Geirangerfjord gehört zu den berühmtesten Naturwundern Norwegens.

Wir entschieden uns für eine Fjordfahrt von Hellesylt nach Geiranger und wieder zurück. Dabei fährt man an den berühmten Wasserfällen der Sieben Schwestern vorbei.

Steile Felswände, tiefblaues Wasser und überall Wasserfälle – der Geirangerfjord wirkt fast surreal.

Die Helgelandsküste

Hakallegarden

Hakallegarden

Ein Campingplatz mit eigenem kleinen Tierpark – morgens konnten wir sogar Tiere füttern.

Runde – Papageientaucher

Auf der Insel Runde wanderten wir zu den berühmten Papageientauchern. Der Weg führt über etwa 300 Höhenmeter zu einer spektakulären Steilküste.

Ålesund

Ålesund ist bekannt für seine Jugendstilarchitektur und den Aussichtspunkt oberhalb der Stadt, den man über rund 400 Stufen erreicht.

Atlantikstraße und Trondheim

Die Atlantikstraße gehört zu den spektakulärsten Küstenstraßen Europas. Mehrere geschwungene Brücken verbinden kleine Inseln und bieten immer wieder beeindruckende Ausblicke auf das Meer.

Weiter ging es nach Trondheim, eine der ältesten Städte Norwegens. Der Nidarosdom gilt als wichtigste Kirche des Landes.

Die Lofoten – Höhepunkt unserer Norwegenreise

Nach vielen Tagen entlang der norwegischen Westküste erreichten wir schließlich einen der spektakulärsten Teile unserer Reise: die Lofoten. Schon die Überfahrt mit der Fähre von Bodø nach Moskenes ist ein Erlebnis für sich. Während der Fahrt tauchen die steilen Berge der Inselgruppe langsam aus dem Meer auf – ein erster Eindruck dieser einzigartigen Landschaft.

Die Lofoten liegen weit nördlich des Polarkreises und gehören zu den eindrucksvollsten Landschaften Europas. Schroffe Berge ragen direkt aus dem Meer, dazwischen liegen kleine Fischerdörfer, weiße Sandstrände und abgelegene Buchten. Besonders im Sommer sorgt das lange Licht der Mitternachtssonne für eine außergewöhnliche Stimmung.

Ankunft in Moskenes

Die Fähre von Bodø legt im kleinen Hafen von Moskenes an – dem Tor zu den südlichen Lofoten. Schon beim Verlassen der Fähre wird klar, dass diese Inselgruppe anders ist als alles, was wir zuvor auf unserer Reise gesehen hatten.

Unser erster Campingplatz auf den Lofoten war der Moskenes Camping. Der Platz liegt direkt am Wasser und ist ein perfekter Ausgangspunkt, um den südlichen Teil der Inselgruppe zu erkunden. Die steilen Berge rund um den Fjord sorgen bereits hier für eine beeindruckende Kulisse.

Der Ort Å – das Ende der Lofotenstraße

Nur wenige Minuten vom Campingplatz entfernt liegt der kleine Ort Å – offiziell das Ende der Lofotenstraße E10. Der Ort gehört zu den bekanntesten Fischerdörfern Norwegens.

Die roten Rorbuer-Hütten stehen teilweise direkt auf Stelzen über dem Wasser und wurden früher von Fischern während der Kabeljaufangsaison genutzt. Heute sind viele dieser Hütten restauriert und vermitteln einen guten Eindruck vom Leben der Fischer früherer Zeiten.

Wanderung zur Kvalvika-Bucht

Einer der Höhepunkte unseres Aufenthalts auf den Lofoten war die Wanderung zur Kvalvika-Bucht. Der Weg startet in der Nähe von Fredvang und führt zunächst über einen Pass, bevor man auf der anderen Seite zu einem abgelegenen Strand hinuntersteigt.

Die Wanderung ist etwa sieben Kilometer lang und umfasst rund 300 Höhenmeter. Schon vom Pass aus hat man einen spektakulären Blick auf die Bucht.

Der Strand selbst gehört zu den schönsten Orten der gesamten Inselgruppe: ein weiter Sandstrand, eingerahmt von steilen Bergen und der offenen See.

  • ca. 7 km Wanderung
  • ca. 300 Höhenmeter
  • einer der bekanntesten Strände der Lofoten

Lofoten Beach Camp

Eine besonders schöne Übernachtung hatten wir im Lofoten Beach Camp. Der Campingplatz liegt direkt an einem weißen Sandstrand und bietet einen beeindruckenden Blick auf die umliegenden Berge.

Die Landschaft wirkt hier fast surreal: türkisfarbenes Wasser, helle Sandstrände und im Hintergrund die schroffen Bergspitzen der Lofoten.

Nusfjord – eines der ältesten Fischerdörfer Norwegens

Nusfjord gehört zu den ältesten und am besten erhaltenen Fischerdörfern Norwegens. Der kleine Hafen liegt geschützt zwischen steilen Bergen und wirkt fast wie aus einer anderen Zeit.

Viele der alten Gebäude stehen heute unter Denkmalschutz. Beim Spaziergang durch den Ort bekommt man einen guten Eindruck davon, wie das Leben der Fischer hier früher aussah.

Henningsvær – der berühmteste Fußballplatz der Welt

Weiter nördlich liegt Henningsvær, eines der bekanntesten Fischerdörfer der Lofoten. Der Ort verteilt sich auf mehrere kleine Inseln, die durch Brücken miteinander verbunden sind.

Berühmt ist Henningsvær vor allem wegen seines außergewöhnlichen Fußballplatzes. Das Spielfeld liegt auf einer kleinen Felseninsel direkt am Meer und gehört zu den spektakulärsten Fußballplätzen der Welt.

Hov Camping auf der Insel Gimsøy

Eine weitere schöne Übernachtung hatten wir auf der Insel Gimsøy beim Hov Camping. Der Platz liegt direkt am Meer und bietet einen fantastischen Blick auf die umliegenden Berge.

Der lange Sandstrand vor dem Campingplatz gehört zu den ruhigeren Orten der Lofoten und eignet sich perfekt für Spaziergänge entlang der Küste.

  • direkte Lage am Meer
  • weiter Sandstrand
  • fantastische Sonnenuntergänge

Warum die Lofoten ein echtes Highlight sind

Die Lofoten verbinden auf relativ kleinem Raum eine unglaubliche Vielfalt an Landschaften. Steile Berge, weiße Strände, kleine Fischerdörfer und spektakuläre Wanderungen liegen oft nur wenige Kilometer voneinander entfernt.

Für uns waren die Lofoten deshalb einer der absoluten Höhepunkte unserer gesamten Norwegenreise.

Rückreise über Polarkreis, Lillehammer und Oslo

Auf der Rückreise überquerten wir erneut den Polarkreis und machten noch einmal Halt in Trondheim.

Ein letzter Höhepunkt war Lillehammer mit seiner Skisprungschanze aus den Olympischen Winterspielen von 1994. Über rund 800 Stufen gelangt man bis nach oben – der Blick über die Stadt lohnt sich absolut.

Die letzte Station unserer Reise war Oslo, bevor es schließlich zurück Richtung Deutschland ging.

Klicken Sie hier, um auf den Login- oder Registrierungs-Cheese zuzugreifen
Tisso

Als Partner von Tisso haben wir die Möglichkeit, Ihnen einen  einmaligen Rabattcode für Ihren Einkauf bei Tisso zur Verfügung zu stellen. Es lohnt sich also diesen für einen größeren Einkauf zu nutzen. Als Mikronährstoffexperte und -coach sind wir gerne bereit, Sie bei Fragen zu den Produkten von Tisso zu unterstützen.
Der Rabatt beträgt 15% ab einem Bestellwert von 100.-€. 10% darunter.

15% Rabattcode für Tisso

Experiencias con Moleqlar

Als wissenschaftliche Kooperationspartner von Moleqlar haben wir die Möglichkeit, Ihnen einen Rabattcode für Ihren Einkauf bei Moleqlar zur Verfügung zu stellen. Als Mikronährstoffexperte bin gerne bereit, Sie bei Fragen zu den Produkten von Moleqlar zu unterstützen.

10% Rabattcode für moleqlar