
BIOGENA ONE Nachfüll-Box
384 g · 12,8 Einh. pro Tag
FOODCOACH
Einordnung von Oliver Fröhner
Produktcharakter
Die Formel ist mit 49 strukturierten Wirkstoffpositionen breit angelegt; für die Einordnung ist das Gesamtprofil aussagekräftiger als ein einzelner Vergleichswert. Die Zutatenliste ist vollständig geprüft; HPMC, mikrokristalline Cellulose und Siliciumdioxid sind darin nicht deklariert. Der Qualitäts-/Laborstatus beruht auf Herstellerangaben.
Rezeptur & Transparenz
- Zutatenliste vollständig geprüft
- Ohne mikrokristalline Cellulose laut vollständig geprüfter Zutatenliste
- Ohne Siliciumdioxid laut vollständig geprüfter Zutatenliste
- Produktdaten innerhalb des Aktualitätszeitraums geprüft
Datenlage
- Qualitäts-/Laborstatus beruht auf Herstellerangabe
Kurzfazit von Oliver Fröhner
Multivitamin-Komplex von Biogena ONE mit 320 mg Vitamin C pro Tagesdosis und 49 strukturierten Wirkstoffpositionen.
Herstellerangaben und redaktionelle Einordnung von Oliver Fröhner werden getrennt dargestellt. Datenstand: 15. September 2026.
Wirkstoffe & NRV
Wirkstoffe
Zutaten & Zusatzstoffe
Fruchtpulver-Blend [Apfel-Fruchtpulver (9,4 %), Gurken-Fruchtpulver, Kiwi-Fruchtpulver (2,3 %), Açaí-Pulver, Papaya-Pulver], Mönchsfrucht-Extrakt, Kaliumcitrat, natürliche Aromen, natürliches Apfel-Aroma mit anderen natürlichen Aromen, Calciumcitrat, Säuerungsmittel: Citronensäure, Magnesiumbisglycinat, Calcium-L-ascorbat, Magnesiumcitrat, Inulin aus der Zichorienwurzel, Moringa-Blattpulver, Glycin, L-Glutamin, Gerstengras-Pulver, Weizengras-Pulver, Karotten-Pulver, Spirulina platensis (enthält Sulfite), Chlorella-vulgaris-Pulver (enthält Sulfite), Akazienfaser, Lacto- und Bifidobakterienpulver, Baobab-Fruchtfleisch, Spinat-Pulver, Brokkoli-Pulver, Sellerie-Pulver, Grünkohl-Pulver, Taurin, Ubiquinol, L-Lysin-Hydrochlorid, Curryblatt-Extrakt, Camu-Camu-Extrakt (Camu-Camu-Fruchtextrakt, L-Ascorbinsäure), Matcha-Pulver, Reishi-Pulver (enthält Sulfite), Nicotinamid, Amla-Extrakt, Bambus-Extrakt (enthält Silicium), D-alpha-Tocopherol, Beta-Glucane aus Hefe (Saccharomyces cerevisiae), Cholecalciferol, Brokkoli-Extrakt, Heidelbeer-Extrakt, Schwarze-Johannisbeere-Extrakt, Artischockensaft-Pulver, Bittermelonen-Extrakt, Ginsengwurzel-Extrakt, Ginkgo-Blattpulver, Maca-Extrakt, Hopfen-Extrakt, Aloe-vera-Gelextrakt, Kürbiskern-Extrakt, Brennnesselblatt-Extrakt, Cordyceps-Pulver (enthält Sulfite), Astaxanthinreiches Oleoresin aus der Alge Haematococcus pluvialis, Calcium-D-pantothenat, Mangangluconat, Zinkbisglycinat, Beta-Carotin, Vitamin K2 (Menachinon-7), Quercetin, Enzianwurzel-Extrakt, Granatapfel-Extrakt, Traubenkern-Extrakt (Vitis vinifera), Trauben-Extrakt (enthält Schwefeldioxid), Olivenblatt-Extrakt, Citrus-Bioflavonoide, Ingwerwurzel-Extrakt, Löwenzahn-Extrakt, Grüne-Minze-Pulver, Rosmarin-Extrakt, Thymian-Extrakt, Oregano-Extrakt, Salbeiblatt-Extrakt, Lavendel-Extrakt, Eukalyptusblatt-Extrakt, Fenchel-Extrakt, Zeaxanthin, Lykopin, Natriummolybdat, Natriumselenit, Pyridoxinhydrochlorid, trans-Resveratrol, Riboflavin, Thiaminmononitrat, Borsäure, Lutein, Safran-Extrakt, Kupferbisglycinat, 5MTHF-Glucosamin, Hydroxocobalamin, Chrompicolinat, D-Biotin.
Verzehrempfehlung & Packung
Täglich 1 Sachet (12,8 g) in mindestens 300 ml Flüssigkeit einrühren.
384 g · 30 Tage
Qualität, Labor & Quellen
Laborstatus: Herstellerangabe
99 deklarierte Inhaltsstoffe in einem Tages-Sachet; 13 Vitamine, Mineralstoffe, Lacto-/Bifidobakterienkulturen, Pflanzenstoffe, Aminosäuren, Algen, Vitalpilze und weitere Substanzen. Rabattcode FOODCOACH 5 % separat über Herstellerstamm.
Produktdaten geprüft am 15. September 2026.
Nährstoffwissen & Referenzwerte
Allgemeine Nährstoffinformationen zur Einordnung der Produktdosierung. Symptome einer Unter- oder Überversorgung sind unspezifisch und ersetzen keine Diagnose.
Vitamin C
Vitamin C (Ascorbinsäure) ist ein essentielles wasserlösliches Vitamin. Bei der Einordnung werden physiologische Funktionen, EU-NRV, Sicherheitsbewertung und produktbezogene Dosierung getrennt dargestellt.
Funktionen
EU-zugelassene Health-Claim-Funktionen umfassen unter anderem: Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für die normale Funktion von Blutgefäßen, Knochen, Knorpel, Zahnfleisch, Haut und Zähnen bei. Es trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur normalen Funktion des Nervensystems und Immunsystems sowie zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Vitamin C trägt außerdem zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei und erhöht die Eisenaufnahme.
Mögliche Hinweise bei Unterversorgung
Ein ausgeprägter Vitamin-C-Mangel kann zu Skorbut führen. Beschrieben sind unter anderem Müdigkeit, Zahnfleischentzündungen, punktförmige Blutungen, erhöhte Kapillarfragilität und verzögerte Wundheilung. Solche Beschwerden sind nicht zur Eigendiagnose geeignet.
Bei hoher Zufuhr zu beachten
Für Vitamin C konnte die EFSA wegen unzureichender Daten keinen UL ableiten. Hohe zusätzliche Zufuhr kann vor allem gastrointestinale Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Blähungen oder Bauchkrämpfe verursachen. Bei sehr hohen Mengen sind individuelle Risikofaktoren zu berücksichtigen.
Besondere Hinweise
Ein erhöhtes Risiko für unzureichende Versorgung besteht unter anderem bei sehr einseitiger Ernährung, Malabsorption und bei Rauchern bzw. starker Passivrauchexposition. Bei Hämochromatose ist wegen der gesteigerten Nicht-Häm-Eisenaufnahme bei hochdosiertem Vitamin C besondere Vorsicht sinnvoll.
Wechselwirkungen / Vorsicht
Vitamin C kann die Nicht-Häm-Eisenaufnahme erhöhen. Hochdosierte Supplementierung bei Hämochromatose nur nach fachlicher Rücksprache. Während Chemo- oder Strahlentherapie sollte eine hochdosierte antioxidative Supplementierung mit dem Behandlungsteam abgestimmt werden.
Vitamin D3
Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin und zugleich Vorläufer hormonell aktiver Metaboliten. Für die Einordnung von Supplementen werden Produktdosis, Einnahmeintervall, Gesamtzufuhr, 25-OH-Vitamin-D-Status und die Sicherheitsgrenzen getrennt betrachtet.
Funktionen
EU-zugelassene Funktionen umfassen unter anderem: Vitamin D trägt zu einer normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor, zu einem normalen Calciumspiegel im Blut, zur Erhaltung normaler Knochen, Zähne und Muskelfunktion sowie zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Vitamin D hat außerdem eine Funktion bei der Zellteilung.
Mögliche Hinweise bei Unterversorgung
Eine unzureichende Vitamin-D-Versorgung ist nicht anhand einzelner unspezifischer Beschwerden zuverlässig erkennbar. Für die individuelle Einordnung ist der 25-OH-Vitamin-D-Status zusammen mit Exposition, Ernährung und Supplementzufuhr aussagekräftiger als Symptome allein.
Bei hoher Zufuhr zu beachten
Eine über längere Zeit deutlich zu hohe Vitamin-D-Zufuhr kann zu Hyperkalzämie und Hyperkalziurie führen und dadurch unter anderem Nieren und andere Organsysteme belasten. Upper Intake Levels sind Sicherheitsgrenzen für die langfristige Zufuhr und keine optimalen Zielwerte.
Besondere Hinweise
Besondere Vorsicht ist unter anderem bei Erkrankungen oder Therapien geboten, die den Calciumstoffwechsel oder die Nierenfunktion beeinflussen. Hohe Dosierungen sollten nicht allein aus allgemeinen Zielwerten abgeleitet werden.
Wechselwirkungen / Vorsicht
Vitamin D kann mit bestimmten Arzneimitteln interagieren; relevant sind unter anderem Medikamente, die Calcium- oder Vitamin-D-Stoffwechsel beeinflussen. Bei längerfristig höherer Dosierung sollte die individuelle Medikation berücksichtigt werden.
Vitamin K2
Vitamin K2 gehört zur Vitamin-K-Familie und umfasst verschiedene Menaquinone wie MK-4 und MK-7. In Nahrungsergänzungsmitteln wird häufig MK-7 eingesetzt. K1 und K2 sollten fachlich nicht pauschal gleichgesetzt werden, auch wenn die zugelassenen Vitamin-K-Funktionen für Vitamin K insgesamt gelten.
Funktionen
EU-zugelassene Funktionen: Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung und zur Erhaltung normaler Knochen bei.
Mögliche Hinweise bei Unterversorgung
Ein unzureichender Vitamin-K-Status kann die Vitamin-K-abhängige Blutgerinnung beeinträchtigen. Eine individuelle Bewertung sollte nicht allein aus unspezifischen Beschwerden abgeleitet werden.
Bei hoher Zufuhr zu beachten
Für Vitamin K wurde wegen unzureichender Daten und der vergleichsweise geringen beobachteten Toxizität kein numerischer US-UL festgelegt. Das ist nicht gleichbedeutend mit einer unbegrenzt sicheren Dosierung, insbesondere nicht bei relevanter Medikation.
Besondere Hinweise
Besondere Aufmerksamkeit ist bei Personen erforderlich, die Vitamin-K-antagonistische Gerinnungshemmer einnehmen. In diesem Kontext ist eine eigenständige Veränderung der Vitamin-K-Zufuhr nicht sinnvoll.
Wechselwirkungen / Vorsicht
Vitamin K kann mit Vitamin-K-Antagonisten wie Warfarin, Phenprocoumon und ähnlichen Antikoagulanzien klinisch relevant interagieren. Unter einer solchen Therapie sollte die Vitamin-K-Zufuhr nur in Abstimmung mit der behandelnden medizinischen Stelle verändert werden.
Vitamin B6
Magnesium
Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff und an zahlreichen enzymatischen Reaktionen beteiligt. Für die Produktbewertung werden Herstellerdosierung, Wirkstoffformen und Referenzwerte getrennt betrachtet.
Funktionen
Magnesium trägt unter anderem zu normaler Muskel- und Nervenfunktion sowie zu normalen energieabhängigen Stoffwechselprozessen bei. Darüber hinaus ist es an Protein-, Knochen- und DNA-bezogenen Prozessen beteiligt.
Mögliche Hinweise bei Unterversorgung
Eine unzureichende Magnesiumversorgung kann sich unspezifisch äußern; mögliche Hinweise können unter anderem neuromuskuläre Beschwerden umfassen. Einzelne Symptome erlauben keine Diagnose und sollten nicht isoliert bewertet werden.
Bei hoher Zufuhr zu beachten
Hohe Mengen aus Supplementen können vor allem gastrointestinale Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit und Bauchkrämpfe auslösen. Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion steigt das Risiko einer Magnesiumakkumulation; hohe Dosen sollten dann medizinisch abgeklärt werden.
Besondere Hinweise
Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist die Ausscheidung von Magnesium reduziert. Produktdosis, Magnesiumform, Verträglichkeit und Gesamtzufuhr sollten deshalb getrennt betrachtet werden.
Wechselwirkungen / Vorsicht
Magnesium kann die Aufnahme bestimmter Arzneimittel beeinflussen, unter anderem einiger Antibiotika und Bisphosphonate. Zeitabstände und individuelle Medikation sollten bei regelmäßiger Einnahme geprüft werden.
Zink
Zink ist ein essentielles Spurenelement. Bei der Bewertung werden EU-NRV, Gesamtzufuhr, Produktdosis und Wechselwirkungen – insbesondere mit Kupfer und Arzneimitteln – getrennt betrachtet.
Funktionen
EU-zugelassene Health-Claim-Funktionen umfassen unter anderem: Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems, zu normaler kognitiver Funktion, zu normaler DNA-Synthese, normaler Fruchtbarkeit und Reproduktion sowie zu einem normalen Säure-Basen- und Kohlenhydratstoffwechsel bei. Zink trägt zur Erhaltung normaler Knochen, Haare, Nägel, Haut und Sehkraft bei, schützt Zellen vor oxidativem Stress und hat eine Funktion bei der Zellteilung.
Mögliche Hinweise bei Unterversorgung
Zinkmangel kann unter anderem mit Appetitverlust, beeinträchtigtem Geschmacks- und Geruchssinn, verzögerter Wundheilung, Haarausfall, Wachstumsstörungen und erhöhter Infektanfälligkeit einhergehen. Die Symptome sind unspezifisch und erlauben keine Eigendiagnose.
Bei hoher Zufuhr zu beachten
Zu hohe Zinkzufuhr kann Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und gastrointestinale Beschwerden verursachen. Chronisch hohe Mengen können die Kupferaufnahme hemmen und dadurch einen Kupfermangel begünstigen. Der europäische EFSA/SCF-UL für Erwachsene liegt bei 25 mg Zink pro Tag aus der Gesamtzufuhr.
Besondere Hinweise
Ein erhöhtes Risiko für unzureichende Zinkversorgung besteht unter anderem bei bestimmten gastrointestinalen Erkrankungen oder nach bariatrischer Operation, bei stark pflanzenbasierter Ernährung mit geringer Zinkbioverfügbarkeit, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei chronisch hohem Alkoholkonsum.
Wechselwirkungen / Vorsicht
Zink kann die Aufnahme von Chinolon- und Tetracyclin-Antibiotika sowie von Penicillamin vermindern; Einnahmeabstände sind zu beachten. Thiazid-Diuretika können die Zinkausscheidung erhöhen. Langfristig hohe Zinkzufuhr kann die Kupferaufnahme reduzieren.
Kupfer
Kupfer ist ein essentielles Spurenelement und Bestandteil zahlreicher Enzymsysteme. Produktdosis, Gesamtzufuhr und das Verhältnis zu anderen Spurenelementen – insbesondere Zink – sollten getrennt bewertet werden.
Funktionen
EU-zugelassene Health-Claim-Funktionen umfassen unter anderem: Kupfer trägt zur Erhaltung von normalem Bindegewebe, zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur normalen Funktion des Nervensystems und Immunsystems sowie zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Es trägt außerdem zu einem normalen Eisentransport im Körper sowie zur normalen Haar- und Hautpigmentierung bei.
Mögliche Hinweise bei Unterversorgung
Kupfermangel ist selten. Beschrieben sind unter anderem ausgeprägte Müdigkeit, Störungen von Bindegewebe und Knochen, neurologische Auffälligkeiten, verminderte Koordination und eine erhöhte Infektanfälligkeit. Eine Mangeldiagnose gehört in fachliche Abklärung.
Bei hoher Zufuhr zu beachten
Chronisch überhöhte Kupferzufuhr kann unter anderem Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall und Leberschäden verursachen. Der europäische EFSA/SCF-UL für Erwachsene liegt bei 5 mg Kupfer pro Tag aus der Gesamtzufuhr. Bei Morbus Wilson gelten besondere medizinische Vorgaben.
Besondere Hinweise
Ein erhöhtes Risiko für unzureichende Versorgung kann unter anderem bei Zöliakie, seltenen Störungen des Kupferstoffwechsels wie Morbus Menkes und bei langfristig sehr hoher Zinkzufuhr bestehen. Für Personen mit Morbus Wilson ist eine zusätzliche Kupferzufuhr ohne ärztliche Steuerung nicht geeignet.
Wechselwirkungen / Vorsicht
Hohe Zinkzufuhr kann die intestinale Kupferaufnahme vermindern und bei längerer Anwendung einen Kupfermangel begünstigen. Für Kupfer sind keine verbreiteten klinisch relevanten Arzneimittelinteraktionen etabliert; krankheitsspezifische Situationen wie Morbus Wilson erfordern ärztliche Betreuung.
Mangan
Mangan ist ein essentielles Spurenelement und Cofaktor verschiedener Enzyme. Für die Sicherheitsbewertung ist wichtig, dass die EFSA keinen UL ableiten konnte, sondern einen Safe Level für die Gesamtzufuhr festgelegt hat.
Funktionen
EU-zugelassene Health-Claim-Funktionen: Mangan trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur Erhaltung normaler Knochen, zu einer normalen Bindegewebsbildung und zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei.
Mögliche Hinweise bei Unterversorgung
Ein Manganmangel ist beim Menschen sehr selten; typische Mangelsymptome sind nicht eindeutig etabliert. In begrenzten Daten wurden unter anderem Veränderungen von Knochenstoffwechsel, Wachstum, Haut und Kohlenhydratstoffwechsel beschrieben. Diese Befunde sind nicht zur Eigendiagnose geeignet.
Bei hoher Zufuhr zu beachten
Übermäßige Manganexposition kann neurologische Schäden verursachen. Die EFSA konnte 2023 keinen UL festlegen und verwendet stattdessen einen Safe Level von 8 mg/Tag für Erwachsene aus der Gesamtzufuhr aller Ernährungsquellen. Eine Überschreitung des Safe Level bedeutet nicht automatisch ein Gesundheitsrisiko und darf nicht wie ein UL interpretiert werden.
Besondere Hinweise
Für eine unzureichende Versorgung sind keine klar definierten allgemeinen Risikogruppen bekannt. Eisenmangel kann die Manganaufnahme erhöhen. Bei chronischer Lebererkrankung kann die biliäre Ausscheidung vermindert sein, wodurch die Empfindlichkeit gegenüber einer zu hohen Manganbelastung steigen kann. Berufliche Inhalationsexposition ist von der oralen Ernährungszufuhr zu unterscheiden.
Wechselwirkungen / Vorsicht
Für Mangan sind keine klinisch relevanten Arzneimittelinteraktionen allgemein etabliert. Bei Lebererkrankungen und bei ungewöhnlich hoher Gesamtzufuhr ist aufgrund der Manganhomöostase besondere Vorsicht angebracht.
Selen
Selen ist ein essenzielles Spurenelement. Bei der Einordnung werden Produktdosierung, Selenform, Referenzwerte und die Gesamtzufuhr getrennt betrachtet.
Funktionen
Selen ist Bestandteil verschiedener Selenoproteine und spielt unter anderem eine Rolle bei antioxidativen Schutzsystemen, der Schilddrüsenhormon-Stoffwechselregulation und normalen Funktionen des Immunsystems.
Mögliche Hinweise bei Unterversorgung
Eine unzureichende Selenversorgung kann verschiedene selenabhängige Enzymsysteme beeinträchtigen. Beschwerden sind unspezifisch; für eine individuelle Beurteilung sind Ernährung, Supplementzufuhr und gegebenenfalls Laborparameter gemeinsam zu betrachten.
Bei hoher Zufuhr zu beachten
Chronisch hohe Selenzufuhr kann zu Selenose führen. Beschrieben sind unter anderem Veränderungen an Haaren und Nägeln, metallischer Geschmack, knoblauchartiger Atem sowie gastrointestinale und neurologische Beschwerden.
Besondere Hinweise
Der Ausgangsstatus ist für die Interpretation von Selenstudien besonders relevant. Eine hohe zusätzliche Zufuhr ist bei bereits guter Versorgung nicht automatisch vorteilhaft.
Wechselwirkungen / Vorsicht
Bei hoch dosierter längerfristiger Einnahme sollte die Gesamtzufuhr aus Ernährung und Supplementen berücksichtigt werden. Individuelle medizinische Situationen und Arzneimitteltherapien können eine gesonderte Bewertung erfordern.
Silicium
Silicium kommt natürlicherweise in Lebensmitteln vor und kann in Nahrungsergänzungsmitteln aus unterschiedlichen Quellen vorliegen. Die Essentialität von Silicium für den Menschen ist nach EFSA nicht belegt; ein EU-NRV wurde nicht festgelegt.
Funktionen
Für Silicium ist beim Menschen keine essenzielle physiologische Funktion eindeutig etabliert, und es besteht kein allgemeiner zugelassener EU-Health-Claim für eine normale Körperfunktion. Daher werden in keine weitergehenden Funktionsversprechen abgeleitet.
Mögliche Hinweise bei Unterversorgung
Ein klinisch definiertes Siliciummangelsyndrom beim Menschen ist nicht etabliert. Mangelsymptome werden deshalb nicht angegeben.
Bei hoher Zufuhr zu beachten
Für Silicium konnte die EFSA mangels geeigneter Dosis-Wirkungs-Daten keinen UL festlegen. In einer EFSA-Bewertung wurde eine übliche Nahrungsaufnahme von etwa 20–50 mg Silicium pro Tag als voraussichtlich unbedenklich beschrieben. Sicherheitsbewertungen sind quellen- und formspezifisch und dürfen nicht pauschal zwischen Kieselsäure, Orthokieselsäure, Siliciumdioxid und anderen Siliciumverbindungen übertragen werden.
Besondere Hinweise
Es sind keine etablierten Risikogruppen für einen Siliciummangel definiert. Bei Produkten muss die konkrete Siliciumquelle sauber angegeben werden; insbesondere darf Kieselsäure nicht automatisch als Zusatzstoff Siliciumdioxid klassifiziert werden.
Wechselwirkungen / Vorsicht
Für übliche orale Siliciumzufuhr sind keine allgemein anerkannten klinisch relevanten Arzneimittelinteraktionen etabliert. Aussagen zur Sicherheit sollten sich auf die jeweils konkret deklarierte Siliciumquelle und Dosis beziehen.
Vitamin A
Wissenschaftliche Einordnung
Studien, Meta-Analysen und randomisierte kontrollierte Studien zum Wirkstoff – verständlich eingeordnet und mit Quellen verknüpft.
118,00 € Listenpreis · 3,93 € pro Tag
30 Tage · 384 g · Vergleichspreise basieren auf dem Listenpreis.
Rabatt & Bezug
5 % mit Code FOODCOACH
Code FOODCOACH
Die Informationen dienen der sachlichen Einordnung von Produkt- und Nährstoffdaten. Sie ersetzen keine medizinische Diagnose oder individuelle Therapieempfehlung.