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Edubily Vitasauri® Kids Mix
Multivitamin · Stück

Edubily Vitasauri® Kids Mix

60 Stück · 1–2 Einh. pro Tag

Vitamin C/Tag15–30mg
Listenpreis35,00 €60 Stück
Preis/Tag0,58–1,17 €
Reichweite30–60 Tage
5 % Rabatt
Code FOODCOACH
Zum Produkt Werbung/Affiliate-Link
Geprüft: 18. September 2026• Zutatenliste vollständig• Laborbericht geprüft• ohne MCC• ohne Siliciumdioxid
Redaktionelle Einordnung

Einordnung von Oliver Fröhner

Produktcharakter

Die Formel ist mit 25 strukturierten Wirkstoffpositionen breit angelegt; für die Einordnung ist das Gesamtprofil aussagekräftiger als ein einzelner Vergleichswert. Die Zutatenliste ist vollständig geprüft; HPMC, mikrokristalline Cellulose und Siliciumdioxid sind darin nicht deklariert. Die Herstellerdosierung ist variabel (1–2 Einheiten pro Tag); Vergleiche sollten deshalb die Dosisspanne berücksichtigen. Ein produktbezogener Laborbericht ist vorhanden, aber nicht automatisch als inhaltlich geprüft eingestuft.

Rezeptur & Transparenz

  • Zutatenliste vollständig geprüft
  • Ohne mikrokristalline Cellulose laut vollständig geprüfter Zutatenliste
  • Ohne Siliciumdioxid laut vollständig geprüfter Zutatenliste
  • Laborbericht geprüft
  • Produktdaten innerhalb des Aktualitätszeitraums geprüft

Kurzfazit von Oliver Fröhner

Multivitamin-Komplex von Edubily mit 30 mg Vitamin C pro Tagesdosis und 25 strukturierten Wirkstoffpositionen.

Herstellerangaben und redaktionelle Einordnung von Oliver Fröhner werden getrennt dargestellt. Datenstand: 18. September 2026.

Wirkstoffe & NRV

Wirkstoffe

Vitamin A Retinylacetat 300 µg · pro Tagesdosis
Vitamin E α-Tocopherylacetat 6 mg · pro Tagesdosis
Vitamin D3 Cholecalciferol (Vitamin D3) 20 µg · pro Tagesdosis
Vitamin K1 Phyllochinon (Vitamin K1) 10 µg · pro Tagesdosis
Vitamin K2 Menachinon (Vitamin K2, nicht näher spezifiziert) 10 µg · pro Tagesdosis
Vitamin C L-Ascorbinsäure 30 mg · pro Tagesdosis
Vitamin B1 Thiaminmononitrat 0,7 mg · pro Tagesdosis
Vitamin B2 Riboflavin 0,8 mg · pro Tagesdosis
Niacin Nicotinamid 9 mg · pro Tagesdosis
Pantothensäure Calcium-D-pantothenat 4 mg · pro Tagesdosis
Vitamin B6 Pyridoxal-5-Phosphat 0,7 mg · pro Tagesdosis
Biotin D-Biotin 25 µg · pro Tagesdosis
Folat 5-MTHF-Glucosamin 140 µg · pro Tagesdosis
Vitamin B12 Methylcobalamin 2 µg · pro Tagesdosis
Zink Zinkcitrat 3 mg · pro Tagesdosis
Kupfer Kupfergluconat 200 µg · pro Tagesdosis
Mangan Mangansulfat 330 µg · pro Tagesdosis
Molybdän Natriummolybdat 50 µg · pro Tagesdosis
Chrom Chrom(III)-chlorid-Hexahydrat 10 µg · pro Tagesdosis
Jod Kaliumjodid 70 µg · pro Tagesdosis
Selen Natriumselenat 15 µg · pro Tagesdosis
Glycin 50 mg · pro Tagesdosis
L-Carnitin L-Carnitin-Tartrat 50 mg · pro Tagesdosis
Cholin Cholinbitartrat 20 mg · pro Tagesdosis
Coenzym Q10 Ubiquinon 10 mg · pro Tagesdosis
Zutaten & Zusatzstoffe

Süßungsmittel: Maltitsirup; Geliermittel: Pektin; Säuerungsmittel: Äpfelsäure, Citronensäure; Säureregulator: Trikaliumcitrat; Glycin, L-Carnitin-L-Tartrat, Ascorbinsäure (Vitamin C), Cholin-Bitartrat, Coenzym Q10 (Ubiquinon), Nicotinamid (Vitamin B3), D-alpha-Tocopherylacetat (Vitamin E), Calcium-D-Pantothenat (Vitamin B5), Zinkcitrat, Mangansulfat, Riboflavin (Vitamin B2), Thiaminmononitrat (Vitamin B1), Pyridoxal-5-Phosphat (Vitamin B6), Retinylacetat (Vitamin A), Kupfergluconat, 5-Methyltetrahydrofolat-Glucosamin (Vitamin B9), Kaliumiodid, Natriummolybdat, D-Biotin (Vitamin B7), Cholecalciferol (Vitamin D3), Natriumselenat, Phyllochinon (Vitamin K1), Menachinon (Vitamin K2), Chrom(III)-Chlorid, Methylcobalamin (Vitamin B12), natürliches Orangenaroma, natürliche Aromen, färbendes Konzentrat aus Schwarzer Karotte, Überzugsmittel: Carnaubawachs.

ohne MCC ohne SiO₂
Verzehrempfehlung & Packung

Kinder ab 3 Jahren: 1 Fruchtgummi täglich. Kinder ab 4 Jahren: 2 Fruchtgummis täglich. Einnahme nach einer Mahlzeit empfohlen.

60 Stück · 30–60 Tage

Qualität, Labor & Quellen

Laborstatus: Laborbericht geprüft

11 Vitamine, 9 Mineralstoffe/Spurenelemente sowie Glycin, L-Carnitin, Cholin und Coenzym Q10; vegan; offizieller Prüfbericht verlinkt.

Produktdaten geprüft am 18. September 2026.

Nährstoffwissen & Referenzwerte

Allgemeine Nährstoffinformationen zur Einordnung der Produktdosierung. Symptome einer Unter- oder Überversorgung sind unspezifisch und ersetzen keine Diagnose.

Vitamin C

Vitamin C (Ascorbinsäure) ist ein essentielles wasserlösliches Vitamin. Bei der Einordnung werden physiologische Funktionen, EU-NRV, Sicherheitsbewertung und produktbezogene Dosierung getrennt dargestellt.

NRV 80 mg Europäische Union · 2011 Produkt-Tagesdosis: 38 % des Referenzwerts EU-NRV für die Nährwertkennzeichnung; kein therapeutischer Zielwert und kein Sicherheitsgrenzwert. Quelle →
UL 2.000 mg US FNB / NASEM (NIH ODS) · NIH ODS aktuell Produkt-Tagesdosis: 2 % des UL; weitere Zufuhrquellen sind nicht eingerechnet. US-UL für Vitamin C aus Lebensmitteln und Supplementen. Sicherheitsgrenzwert, kein Zielwert. Quelle →

Funktionen

EU-zugelassene Health-Claim-Funktionen umfassen unter anderem: Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für die normale Funktion von Blutgefäßen, Knochen, Knorpel, Zahnfleisch, Haut und Zähnen bei. Es trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur normalen Funktion des Nervensystems und Immunsystems sowie zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Vitamin C trägt außerdem zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei und erhöht die Eisenaufnahme.

Mögliche Hinweise bei Unterversorgung

Ein ausgeprägter Vitamin-C-Mangel kann zu Skorbut führen. Beschrieben sind unter anderem Müdigkeit, Zahnfleischentzündungen, punktförmige Blutungen, erhöhte Kapillarfragilität und verzögerte Wundheilung. Solche Beschwerden sind nicht zur Eigendiagnose geeignet.

Bei hoher Zufuhr zu beachten

Für Vitamin C konnte die EFSA wegen unzureichender Daten keinen UL ableiten. Hohe zusätzliche Zufuhr kann vor allem gastrointestinale Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Blähungen oder Bauchkrämpfe verursachen. Bei sehr hohen Mengen sind individuelle Risikofaktoren zu berücksichtigen.

Besondere Hinweise

Ein erhöhtes Risiko für unzureichende Versorgung besteht unter anderem bei sehr einseitiger Ernährung, Malabsorption und bei Rauchern bzw. starker Passivrauchexposition. Bei Hämochromatose ist wegen der gesteigerten Nicht-Häm-Eisenaufnahme bei hochdosiertem Vitamin C besondere Vorsicht sinnvoll.

Wechselwirkungen / Vorsicht

Vitamin C kann die Nicht-Häm-Eisenaufnahme erhöhen. Hochdosierte Supplementierung bei Hämochromatose nur nach fachlicher Rücksprache. Während Chemo- oder Strahlentherapie sollte eine hochdosierte antioxidative Supplementierung mit dem Behandlungsteam abgestimmt werden.

Wissensstand geprüft am 14. September 2026

Vitamin A

UL 3.000 µg US FNB / NASEM (NIH ODS) · NIH ODS aktuell UL gilt nur für vorgeformtes Vitamin A aus Retinol bzw. Retinylestern wie Retinylpalmitat, nicht für Beta-Carotin/provitamin-A-Carotinoide. Nur vergleichen, wenn die Produktform eindeutig ist. Quelle →

Vitamin D3

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin und zugleich Vorläufer hormonell aktiver Metaboliten. Für die Einordnung von Supplementen werden Produktdosis, Einnahmeintervall, Gesamtzufuhr, 25-OH-Vitamin-D-Status und die Sicherheitsgrenzen getrennt betrachtet.

NRV 200 IE Europäische Union · 2011 EU-NRV 5 µg Vitamin D, entsprechend 200 IE. Kennzeichnungsreferenzwert; kein therapeutischer Zielwert und kein Sicherheitsgrenzwert. Quelle →
UL 4.000 IE EFSA · EFSA aktuell EFSA-UL 100 µg Vitamin D pro Tag, entsprechend 4.000 IE. Sicherheitsgrenzwert für langfristige Zufuhr, kein optimaler Zielwert. Quelle →
UL 4.000 IE US FNB / NASEM (NIH ODS) · NIH ODS aktuell US-UL 100 µg bzw. 4.000 IE Vitamin D pro Tag für Erwachsene. Sicherheitsgrenzwert, kein Zielwert. Quelle →

Funktionen

EU-zugelassene Funktionen umfassen unter anderem: Vitamin D trägt zu einer normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor, zu einem normalen Calciumspiegel im Blut, zur Erhaltung normaler Knochen, Zähne und Muskelfunktion sowie zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Vitamin D hat außerdem eine Funktion bei der Zellteilung.

Mögliche Hinweise bei Unterversorgung

Eine unzureichende Vitamin-D-Versorgung ist nicht anhand einzelner unspezifischer Beschwerden zuverlässig erkennbar. Für die individuelle Einordnung ist der 25-OH-Vitamin-D-Status zusammen mit Exposition, Ernährung und Supplementzufuhr aussagekräftiger als Symptome allein.

Bei hoher Zufuhr zu beachten

Eine über längere Zeit deutlich zu hohe Vitamin-D-Zufuhr kann zu Hyperkalzämie und Hyperkalziurie führen und dadurch unter anderem Nieren und andere Organsysteme belasten. Upper Intake Levels sind Sicherheitsgrenzen für die langfristige Zufuhr und keine optimalen Zielwerte.

Besondere Hinweise

Besondere Vorsicht ist unter anderem bei Erkrankungen oder Therapien geboten, die den Calciumstoffwechsel oder die Nierenfunktion beeinflussen. Hohe Dosierungen sollten nicht allein aus allgemeinen Zielwerten abgeleitet werden.

Wechselwirkungen / Vorsicht

Vitamin D kann mit bestimmten Arzneimitteln interagieren; relevant sind unter anderem Medikamente, die Calcium- oder Vitamin-D-Stoffwechsel beeinflussen. Bei längerfristig höherer Dosierung sollte die individuelle Medikation berücksichtigt werden.

Wissensstand geprüft am 15. September 2026

Vitamin K2

Vitamin K2 gehört zur Vitamin-K-Familie und umfasst verschiedene Menaquinone wie MK-4 und MK-7. In Nahrungsergänzungsmitteln wird häufig MK-7 eingesetzt. K1 und K2 sollten fachlich nicht pauschal gleichgesetzt werden, auch wenn die zugelassenen Vitamin-K-Funktionen für Vitamin K insgesamt gelten.

Funktionen

EU-zugelassene Funktionen: Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung und zur Erhaltung normaler Knochen bei.

Mögliche Hinweise bei Unterversorgung

Ein unzureichender Vitamin-K-Status kann die Vitamin-K-abhängige Blutgerinnung beeinträchtigen. Eine individuelle Bewertung sollte nicht allein aus unspezifischen Beschwerden abgeleitet werden.

Bei hoher Zufuhr zu beachten

Für Vitamin K wurde wegen unzureichender Daten und der vergleichsweise geringen beobachteten Toxizität kein numerischer US-UL festgelegt. Das ist nicht gleichbedeutend mit einer unbegrenzt sicheren Dosierung, insbesondere nicht bei relevanter Medikation.

Besondere Hinweise

Besondere Aufmerksamkeit ist bei Personen erforderlich, die Vitamin-K-antagonistische Gerinnungshemmer einnehmen. In diesem Kontext ist eine eigenständige Veränderung der Vitamin-K-Zufuhr nicht sinnvoll.

Wechselwirkungen / Vorsicht

Vitamin K kann mit Vitamin-K-Antagonisten wie Warfarin, Phenprocoumon und ähnlichen Antikoagulanzien klinisch relevant interagieren. Unter einer solchen Therapie sollte die Vitamin-K-Zufuhr nur in Abstimmung mit der behandelnden medizinischen Stelle verändert werden.

Wissensstand geprüft am 15. September 2026

Vitamin B6

UL 12 mg EFSA · 2023 Produkt-Tagesdosis: 6 % des UL; weitere Zufuhrquellen sind nicht eingerechnet. EFSA-UL 12 mg/Tag für Erwachsene; umfasst die Gesamtzufuhr aus Lebensmitteln und Supplementen sowie alle Vitamin-B6-Vitamere. Sicherheitsgrenzwert, kein Zielwert. Quelle →
UL 100 mg US FNB / NASEM (NIH ODS) · NIH ODS aktuell Produkt-Tagesdosis: 1 % des UL; weitere Zufuhrquellen sind nicht eingerechnet. US-UL 100 mg/Tag für Erwachsene aus Nahrungs- und Supplementquellen. Deutlich höher als der 2023 neu abgeleitete EFSA-UL; unterschiedliche Herleitung beachten. Quelle →

Zink

Zink ist ein essentielles Spurenelement. Bei der Bewertung werden EU-NRV, Gesamtzufuhr, Produktdosis und Wechselwirkungen – insbesondere mit Kupfer und Arzneimitteln – getrennt betrachtet.

NRV 10 mg Europäische Union · 2011 Produkt-Tagesdosis: 30 % des Referenzwerts EU-NRV für die Nährwertkennzeichnung; kein therapeutischer Zielwert und kein Sicherheitsgrenzwert. Quelle →
UL 25 mg EFSA / SCF · 2002 / EFSA Summary 2024 Sicherheitsgrenzwert für die langfristige Zufuhr; kein Zielwert. Quelle →
UL 40 mg US FNB / NASEM (NIH ODS) · NIH ODS aktuell Produkt-Tagesdosis: 8 % des UL; weitere Zufuhrquellen sind nicht eingerechnet. US-UL für Zink aus allen Quellen. Sicherheitsgrenzwert, kein Zielwert. Quelle →

Funktionen

EU-zugelassene Health-Claim-Funktionen umfassen unter anderem: Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems, zu normaler kognitiver Funktion, zu normaler DNA-Synthese, normaler Fruchtbarkeit und Reproduktion sowie zu einem normalen Säure-Basen- und Kohlenhydratstoffwechsel bei. Zink trägt zur Erhaltung normaler Knochen, Haare, Nägel, Haut und Sehkraft bei, schützt Zellen vor oxidativem Stress und hat eine Funktion bei der Zellteilung.

Mögliche Hinweise bei Unterversorgung

Zinkmangel kann unter anderem mit Appetitverlust, beeinträchtigtem Geschmacks- und Geruchssinn, verzögerter Wundheilung, Haarausfall, Wachstumsstörungen und erhöhter Infektanfälligkeit einhergehen. Die Symptome sind unspezifisch und erlauben keine Eigendiagnose.

Bei hoher Zufuhr zu beachten

Zu hohe Zinkzufuhr kann Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und gastrointestinale Beschwerden verursachen. Chronisch hohe Mengen können die Kupferaufnahme hemmen und dadurch einen Kupfermangel begünstigen. Der europäische EFSA/SCF-UL für Erwachsene liegt bei 25 mg Zink pro Tag aus der Gesamtzufuhr.

Besondere Hinweise

Ein erhöhtes Risiko für unzureichende Zinkversorgung besteht unter anderem bei bestimmten gastrointestinalen Erkrankungen oder nach bariatrischer Operation, bei stark pflanzenbasierter Ernährung mit geringer Zinkbioverfügbarkeit, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei chronisch hohem Alkoholkonsum.

Wechselwirkungen / Vorsicht

Zink kann die Aufnahme von Chinolon- und Tetracyclin-Antibiotika sowie von Penicillamin vermindern; Einnahmeabstände sind zu beachten. Thiazid-Diuretika können die Zinkausscheidung erhöhen. Langfristig hohe Zinkzufuhr kann die Kupferaufnahme reduzieren.

Wissensstand geprüft am 14. September 2026

Kupfer

Kupfer ist ein essentielles Spurenelement und Bestandteil zahlreicher Enzymsysteme. Produktdosis, Gesamtzufuhr und das Verhältnis zu anderen Spurenelementen – insbesondere Zink – sollten getrennt bewertet werden.

NRV 1 mg Europäische Union · 2011 Produkt-Tagesdosis: 20 % des Referenzwerts EU-NRV für die Nährwertkennzeichnung; kein therapeutischer Zielwert und kein Sicherheitsgrenzwert. Quelle →
UL 5 mg EFSA / SCF · 2003 / EFSA Summary 2024 Sicherheitsgrenzwert für die langfristige Gesamtzufuhr; kein Zielwert. Quelle →
UL 10 mg US FNB / NASEM (NIH ODS) · NIH ODS aktuell Produkt-Tagesdosis: 2 % des UL; weitere Zufuhrquellen sind nicht eingerechnet. US-UL 10 mg bzw. 10.000 µg Kupfer pro Tag aus allen Quellen. Sicherheitsgrenzwert, kein Zielwert. Quelle →

Funktionen

EU-zugelassene Health-Claim-Funktionen umfassen unter anderem: Kupfer trägt zur Erhaltung von normalem Bindegewebe, zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur normalen Funktion des Nervensystems und Immunsystems sowie zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Es trägt außerdem zu einem normalen Eisentransport im Körper sowie zur normalen Haar- und Hautpigmentierung bei.

Mögliche Hinweise bei Unterversorgung

Kupfermangel ist selten. Beschrieben sind unter anderem ausgeprägte Müdigkeit, Störungen von Bindegewebe und Knochen, neurologische Auffälligkeiten, verminderte Koordination und eine erhöhte Infektanfälligkeit. Eine Mangeldiagnose gehört in fachliche Abklärung.

Bei hoher Zufuhr zu beachten

Chronisch überhöhte Kupferzufuhr kann unter anderem Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall und Leberschäden verursachen. Der europäische EFSA/SCF-UL für Erwachsene liegt bei 5 mg Kupfer pro Tag aus der Gesamtzufuhr. Bei Morbus Wilson gelten besondere medizinische Vorgaben.

Besondere Hinweise

Ein erhöhtes Risiko für unzureichende Versorgung kann unter anderem bei Zöliakie, seltenen Störungen des Kupferstoffwechsels wie Morbus Menkes und bei langfristig sehr hoher Zinkzufuhr bestehen. Für Personen mit Morbus Wilson ist eine zusätzliche Kupferzufuhr ohne ärztliche Steuerung nicht geeignet.

Wechselwirkungen / Vorsicht

Hohe Zinkzufuhr kann die intestinale Kupferaufnahme vermindern und bei längerer Anwendung einen Kupfermangel begünstigen. Für Kupfer sind keine verbreiteten klinisch relevanten Arzneimittelinteraktionen etabliert; krankheitsspezifische Situationen wie Morbus Wilson erfordern ärztliche Betreuung.

Wissensstand geprüft am 14. September 2026

Mangan

Mangan ist ein essentielles Spurenelement und Cofaktor verschiedener Enzyme. Für die Sicherheitsbewertung ist wichtig, dass die EFSA keinen UL ableiten konnte, sondern einen Safe Level für die Gesamtzufuhr festgelegt hat.

NRV 2 mg Europäische Union · 2011 Produkt-Tagesdosis: 17 % des Referenzwerts EU-NRV für die Nährwertkennzeichnung; kein therapeutischer Zielwert und kein Sicherheitsgrenzwert. Quelle →
Safe Level 8 mg EFSA · 2023 Von EFSA abgeleiteter Safe Level; methodisch nicht identisch mit einem klassischen UL. Kein Zielwert. Quelle →
UL 11 mg US FNB / NASEM (NIH ODS) · NIH ODS aktuell Produkt-Tagesdosis: 3 % des UL; weitere Zufuhrquellen sind nicht eingerechnet. US-UL für Mangan aus allen Quellen. Nicht methodisch gleichzusetzen mit dem EFSA Safe Level. Quelle →

Funktionen

EU-zugelassene Health-Claim-Funktionen: Mangan trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur Erhaltung normaler Knochen, zu einer normalen Bindegewebsbildung und zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei.

Mögliche Hinweise bei Unterversorgung

Ein Manganmangel ist beim Menschen sehr selten; typische Mangelsymptome sind nicht eindeutig etabliert. In begrenzten Daten wurden unter anderem Veränderungen von Knochenstoffwechsel, Wachstum, Haut und Kohlenhydratstoffwechsel beschrieben. Diese Befunde sind nicht zur Eigendiagnose geeignet.

Bei hoher Zufuhr zu beachten

Übermäßige Manganexposition kann neurologische Schäden verursachen. Die EFSA konnte 2023 keinen UL festlegen und verwendet stattdessen einen Safe Level von 8 mg/Tag für Erwachsene aus der Gesamtzufuhr aller Ernährungsquellen. Eine Überschreitung des Safe Level bedeutet nicht automatisch ein Gesundheitsrisiko und darf nicht wie ein UL interpretiert werden.

Besondere Hinweise

Für eine unzureichende Versorgung sind keine klar definierten allgemeinen Risikogruppen bekannt. Eisenmangel kann die Manganaufnahme erhöhen. Bei chronischer Lebererkrankung kann die biliäre Ausscheidung vermindert sein, wodurch die Empfindlichkeit gegenüber einer zu hohen Manganbelastung steigen kann. Berufliche Inhalationsexposition ist von der oralen Ernährungszufuhr zu unterscheiden.

Wechselwirkungen / Vorsicht

Für Mangan sind keine klinisch relevanten Arzneimittelinteraktionen allgemein etabliert. Bei Lebererkrankungen und bei ungewöhnlich hoher Gesamtzufuhr ist aufgrund der Manganhomöostase besondere Vorsicht angebracht.

Wissensstand geprüft am 14. September 2026

Selen

Selen ist ein essenzielles Spurenelement. Bei der Einordnung werden Produktdosierung, Selenform, Referenzwerte und die Gesamtzufuhr getrennt betrachtet.

NRV 55 µg Europäische Union · 2011 Produkt-Tagesdosis: 27 % des Referenzwerts EU-NRV für die Nährwertkennzeichnung; kein therapeutischer Zielwert und kein Sicherheitsgrenzwert. Quelle →
UL 255 µg EFSA · 2023 Produkt-Tagesdosis: 6 % des UL; weitere Zufuhrquellen sind nicht eingerechnet. UL für die langfristige Gesamtzufuhr bei Erwachsenen; Sicherheitsgrenzwert, kein Zielwert. Quelle →
UL 400 µg US FNB / NASEM (NIH ODS) · NIH ODS aktuell Produkt-Tagesdosis: 4 % des UL; weitere Zufuhrquellen sind nicht eingerechnet. US-UL für Selen aus Lebensmitteln und Supplementen. Sicherheitsgrenzwert, kein Zielwert. Quelle →

Funktionen

Selen ist Bestandteil verschiedener Selenoproteine und spielt unter anderem eine Rolle bei antioxidativen Schutzsystemen, der Schilddrüsenhormon-Stoffwechselregulation und normalen Funktionen des Immunsystems.

Mögliche Hinweise bei Unterversorgung

Eine unzureichende Selenversorgung kann verschiedene selenabhängige Enzymsysteme beeinträchtigen. Beschwerden sind unspezifisch; für eine individuelle Beurteilung sind Ernährung, Supplementzufuhr und gegebenenfalls Laborparameter gemeinsam zu betrachten.

Bei hoher Zufuhr zu beachten

Chronisch hohe Selenzufuhr kann zu Selenose führen. Beschrieben sind unter anderem Veränderungen an Haaren und Nägeln, metallischer Geschmack, knoblauchartiger Atem sowie gastrointestinale und neurologische Beschwerden.

Besondere Hinweise

Der Ausgangsstatus ist für die Interpretation von Selenstudien besonders relevant. Eine hohe zusätzliche Zufuhr ist bei bereits guter Versorgung nicht automatisch vorteilhaft.

Wechselwirkungen / Vorsicht

Bei hoch dosierter längerfristiger Einnahme sollte die Gesamtzufuhr aus Ernährung und Supplementen berücksichtigt werden. Individuelle medizinische Situationen und Arzneimitteltherapien können eine gesonderte Bewertung erfordern.

Wissensstand geprüft am 15. September 2026
Wissenschaft & Studien

Wissenschaftliche Einordnung

Studien, Meta-Analysen und randomisierte kontrollierte Studien zum Wirkstoff – verständlich eingeordnet und mit Quellen verknüpft.

35,00 € Listenpreis · 0,58–1,17 € pro Tag

30–60 Tage · 60 Stück · Vergleichspreise basieren auf dem Listenpreis.

Rabatt & Bezug

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Die Informationen dienen der sachlichen Einordnung von Produkt- und Nährstoffdaten. Sie ersetzen keine medizinische Diagnose oder individuelle Therapieempfehlung.

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