
Biogena Nutrifem P-M-S Formula®
60 Kapseln · 2 Kapseln pro Tag
AD1131373
Produktbeschreibung
Mehrstoff-Formulierung mit Calcium, Magnesium, Eisen, Zink, B-Vitaminen und Vitamin D3 sowie Mönchspfeffer, Ginkgo und Seekiefer-Rindenextrakt.
Einordnung von Oliver Fröhner
Mikronährstoffexperte & Food Coach
Produktcharakter
Der Produktcharakter liegt in der Kombination mehrerer Mineralstoffe, Vitamine und Pflanzenextrakte, nicht in einem einzelnen Wirkstoff. Orthomolekular fallen insbesondere Magnesium, Eisen, Zink, Vitamin D3 und die relativ hohe Vitamin-B6-Zufuhr auf. Bei zusätzlicher Einnahme weiterer B6-haltiger Präparate sollte die Gesamtzufuhr berücksichtigt werden.
Rezeptur & Transparenz
- Zutatenliste vollständig geprüft
- Ohne mikrokristalline Cellulose laut vollständig geprüfter Zutatenliste
- Ohne Siliciumdioxid laut vollständig geprüfter Zutatenliste
- Produktdaten innerhalb des Aktualitätszeitraums geprüft
Zu beachten
- Aktueller produkt- oder chargenbezogener Hinweis vorhanden.
Datenlage
- Laborbericht vorhanden, aber nicht als geprüft markiert
- HPMC/Hydroxypropylmethylcellulose ist deklariert.
Kurzfazit von Oliver Fröhner
Mehrstoff-Formulierung mit Calcium, Magnesium, Eisen, Zink, B-Vitaminen und Vitamin D3 sowie Mönchspfeffer, Ginkgo und Seekiefer-Rindenextrakt.
Herstellerangaben und redaktionelle Einordnung von Oliver Fröhner werden getrennt dargestellt. Datenstand: 16.09.2026.
Wirkstoffe & NRV
Wirkstoffe
Zutaten & Zusatzstoffe
Calciumcarbonat, Biogena Viersalz®-Komplex (Magnesiumcitrat, Magnesiumoxid, Magnesiumgluconat, Magnesiumcarbonat), Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle), Füllstoff: Cellulosepulver; Ginkgo-biloba-Extrakt, Zinkpicolinat, Eisenbisglycinat, Seekiefer-Rindenextrakt (Pinus pinaster), Mönchspfeffer-Extrakt, Pyridoxal-5'-phosphat, Cholecalciferol, Natrium-Riboflavin-5'-phosphat, Kupfercitrat, Thiaminmononitrat.
Verzehrempfehlung & Packung
Täglich 2 Kapseln mit viel Flüssigkeit zu einer Mahlzeit verzehren.
60 Kapseln · 30 Tage
Qualität, Labor & Quellen
Laborstatus: Laborbericht vorhanden
Produktdaten geprüft am 16.09.2026.
Hinweise
Nicht für Personen unter 18 Jahren. Wegen 10 mg Vitamin B6 pro Tagesdosis zusätzliche B6-haltige Produkte bei der Gesamtzufuhr berücksichtigen.
Nährstoffwissen & Referenzwerte
Nährstoffwissen & Referenzwerte
Allgemeine Nährstoffinformationen zur Einordnung der Produktdosierung. Symptome einer Unter- oder Überversorgung sind unspezifisch und ersetzen keine Diagnose.
Magnesium
Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff und an zahlreichen enzymatischen Reaktionen beteiligt. Für die Produktbewertung werden Herstellerdosierung, Wirkstoffformen und Referenzwerte getrennt betrachtet.
Funktionen
Magnesium trägt unter anderem zu normaler Muskel- und Nervenfunktion sowie zu normalen energieabhängigen Stoffwechselprozessen bei. Darüber hinaus ist es an Protein-, Knochen- und DNA-bezogenen Prozessen beteiligt.
Mögliche Hinweise bei Unterversorgung
Eine unzureichende Magnesiumversorgung kann sich unspezifisch äußern; mögliche Hinweise können unter anderem neuromuskuläre Beschwerden umfassen. Einzelne Symptome erlauben keine Diagnose und sollten nicht isoliert bewertet werden.
Bei hoher Zufuhr zu beachten
Hohe Mengen aus Supplementen können vor allem gastrointestinale Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit und Bauchkrämpfe auslösen. Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion steigt das Risiko einer Magnesiumakkumulation; hohe Dosen sollten dann medizinisch abgeklärt werden.
Besondere Hinweise
Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist die Ausscheidung von Magnesium reduziert. Produktdosis, Magnesiumform, Verträglichkeit und Gesamtzufuhr sollten deshalb getrennt betrachtet werden.
Wechselwirkungen / Vorsicht
Magnesium kann die Aufnahme bestimmter Arzneimittel beeinflussen, unter anderem einiger Antibiotika und Bisphosphonate. Zeitabstände und individuelle Medikation sollten bei regelmäßiger Einnahme geprüft werden.
Vitamin D3
Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin und zugleich Vorläufer hormonell aktiver Metaboliten. Für die Einordnung von Supplementen werden Produktdosis, Einnahmeintervall, Gesamtzufuhr, 25-OH-Vitamin-D-Status und die Sicherheitsgrenzen getrennt betrachtet.
Funktionen
EU-zugelassene Funktionen umfassen unter anderem: Vitamin D trägt zu einer normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor, zu einem normalen Calciumspiegel im Blut, zur Erhaltung normaler Knochen, Zähne und Muskelfunktion sowie zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Vitamin D hat außerdem eine Funktion bei der Zellteilung.
Mögliche Hinweise bei Unterversorgung
Eine unzureichende Vitamin-D-Versorgung ist nicht anhand einzelner unspezifischer Beschwerden zuverlässig erkennbar. Für die individuelle Einordnung ist der 25-OH-Vitamin-D-Status zusammen mit Exposition, Ernährung und Supplementzufuhr aussagekräftiger als Symptome allein.
Bei hoher Zufuhr zu beachten
Eine über längere Zeit deutlich zu hohe Vitamin-D-Zufuhr kann zu Hyperkalzämie und Hyperkalziurie führen und dadurch unter anderem Nieren und andere Organsysteme belasten. Upper Intake Levels sind Sicherheitsgrenzen für die langfristige Zufuhr und keine optimalen Zielwerte.
Besondere Hinweise
Besondere Vorsicht ist unter anderem bei Erkrankungen oder Therapien geboten, die den Calciumstoffwechsel oder die Nierenfunktion beeinflussen. Hohe Dosierungen sollten nicht allein aus allgemeinen Zielwerten abgeleitet werden.
Wechselwirkungen / Vorsicht
Vitamin D kann mit bestimmten Arzneimitteln interagieren; relevant sind unter anderem Medikamente, die Calcium- oder Vitamin-D-Stoffwechsel beeinflussen. Bei längerfristig höherer Dosierung sollte die individuelle Medikation berücksichtigt werden.
Zink
Zink ist ein essentielles Spurenelement. Bei der Bewertung werden EU-NRV, Gesamtzufuhr, Produktdosis und Wechselwirkungen – insbesondere mit Kupfer und Arzneimitteln – getrennt betrachtet.
Funktionen
EU-zugelassene Health-Claim-Funktionen umfassen unter anderem: Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems, zu normaler kognitiver Funktion, zu normaler DNA-Synthese, normaler Fruchtbarkeit und Reproduktion sowie zu einem normalen Säure-Basen- und Kohlenhydratstoffwechsel bei. Zink trägt zur Erhaltung normaler Knochen, Haare, Nägel, Haut und Sehkraft bei, schützt Zellen vor oxidativem Stress und hat eine Funktion bei der Zellteilung.
Mögliche Hinweise bei Unterversorgung
Zinkmangel kann unter anderem mit Appetitverlust, beeinträchtigtem Geschmacks- und Geruchssinn, verzögerter Wundheilung, Haarausfall, Wachstumsstörungen und erhöhter Infektanfälligkeit einhergehen. Die Symptome sind unspezifisch und erlauben keine Eigendiagnose.
Bei hoher Zufuhr zu beachten
Zu hohe Zinkzufuhr kann Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und gastrointestinale Beschwerden verursachen. Chronisch hohe Mengen können die Kupferaufnahme hemmen und dadurch einen Kupfermangel begünstigen. Der europäische EFSA/SCF-UL für Erwachsene liegt bei 25 mg Zink pro Tag aus der Gesamtzufuhr.
Besondere Hinweise
Ein erhöhtes Risiko für unzureichende Zinkversorgung besteht unter anderem bei bestimmten gastrointestinalen Erkrankungen oder nach bariatrischer Operation, bei stark pflanzenbasierter Ernährung mit geringer Zinkbioverfügbarkeit, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei chronisch hohem Alkoholkonsum.
Wechselwirkungen / Vorsicht
Zink kann die Aufnahme von Chinolon- und Tetracyclin-Antibiotika sowie von Penicillamin vermindern; Einnahmeabstände sind zu beachten. Thiazid-Diuretika können die Zinkausscheidung erhöhen. Langfristig hohe Zinkzufuhr kann die Kupferaufnahme reduzieren.
Kupfer
Kupfer ist ein essentielles Spurenelement und Bestandteil zahlreicher Enzymsysteme. Produktdosis, Gesamtzufuhr und das Verhältnis zu anderen Spurenelementen – insbesondere Zink – sollten getrennt bewertet werden.
Funktionen
EU-zugelassene Health-Claim-Funktionen umfassen unter anderem: Kupfer trägt zur Erhaltung von normalem Bindegewebe, zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur normalen Funktion des Nervensystems und Immunsystems sowie zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Es trägt außerdem zu einem normalen Eisentransport im Körper sowie zur normalen Haar- und Hautpigmentierung bei.
Mögliche Hinweise bei Unterversorgung
Kupfermangel ist selten. Beschrieben sind unter anderem ausgeprägte Müdigkeit, Störungen von Bindegewebe und Knochen, neurologische Auffälligkeiten, verminderte Koordination und eine erhöhte Infektanfälligkeit. Eine Mangeldiagnose gehört in fachliche Abklärung.
Bei hoher Zufuhr zu beachten
Chronisch überhöhte Kupferzufuhr kann unter anderem Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall und Leberschäden verursachen. Der europäische EFSA/SCF-UL für Erwachsene liegt bei 5 mg Kupfer pro Tag aus der Gesamtzufuhr. Bei Morbus Wilson gelten besondere medizinische Vorgaben.
Besondere Hinweise
Ein erhöhtes Risiko für unzureichende Versorgung kann unter anderem bei Zöliakie, seltenen Störungen des Kupferstoffwechsels wie Morbus Menkes und bei langfristig sehr hoher Zinkzufuhr bestehen. Für Personen mit Morbus Wilson ist eine zusätzliche Kupferzufuhr ohne ärztliche Steuerung nicht geeignet.
Wechselwirkungen / Vorsicht
Hohe Zinkzufuhr kann die intestinale Kupferaufnahme vermindern und bei längerer Anwendung einen Kupfermangel begünstigen. Für Kupfer sind keine verbreiteten klinisch relevanten Arzneimittelinteraktionen etabliert; krankheitsspezifische Situationen wie Morbus Wilson erfordern ärztliche Betreuung.
Vitamin B6
Wissenschaftliche Einordnung
Studien, Meta-Analysen und randomisierte kontrollierte Studien zum Wirkstoff – verständlich eingeordnet und mit Quellen verknüpft.
AD1131373
Die Informationen dienen der sachlichen Einordnung von Produkt- und Nährstoffdaten. Sie ersetzen keine medizinische Diagnose oder individuelle Therapieempfehlung.